Webseite mieten statt kaufen: Lohnt sich das Mietmodell?

Max am 16. April 2026 · 12 Min. Lesezeit
Webseite mieten statt kaufen: Lohnt sich das Mietmodell?

Das Wichtigste in Kürze

  • Website mieten bedeutet: Du zahlst einen monatlichen Fixbetrag und bekommst dafür Design, Hosting, Wartung und Support – im Idealfall komplett ohne Startkosten.
  • Der ehrliche Vergleich: Mieten lohnt sich besonders für Gründer, Selbstständige und KMU, die schnell online sein wollen, ohne 4.000–25.000 € auf den Tisch zu legen.
  • Achtung bei der Anbieterwahl: Nicht alle Miet-Modelle sind gleich – Mindestlaufzeiten von 36 Monaten, versteckte Einrichtungsgebühren und veraltete Technik sind keine Seltenheit.
  • Steuerlicher Vorteil: Mietkosten sind bei gewerblicher Nutzung in der Regel voll als laufende Betriebsausgabe absetzbar – sofort, nicht über 3 Jahre abgeschrieben wie beim Kauf. (Details klärt dein Steuerberater.)
  • Technologie macht den Unterschied: Während die meisten Anbieter auf WordPress setzen, gibt es moderne Alternativen mit PageSpeed-Scores von 95–100 und Enterprise-Security.

Du willst eine professionelle Website, aber 5.000 € für eine Agentur ausgeben? Eher nicht.

Und ehrlich gesagt musst du das auch nicht. Denn es gibt ein Modell, das sich in den letzten Jahren immer stärker durchgesetzt hat: Website mieten statt kaufen. Fixe monatliche Kosten, alles inklusive, keine hohe Startinvestition.

Klingt fast zu gut. Ist es das?

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Ich biete selbst Miet-Websites an – deshalb kenne ich das Modell aus erster Hand. Und genau deshalb zeige ich dir in diesem Ratgeber ehrlich, für wen sich das wirklich lohnt, wo die Fallstricke liegen und worauf du achten musst, damit du am Ende nicht draufzahlst. Ohne Verkaufsgelaber. Mit konkreten Zahlen.


Was bedeutet „Website mieten” überhaupt?

Das Prinzip ist simpel: Du zahlst einen monatlichen Betrag und bekommst dafür eine fertige, professionelle Website. Bei einem guten Anbieter ist das individuell gestaltet, nicht aus dem Baukasten. Hosting, SSL-Zertifikat, Wartung, Sicherheitsupdates und Support sollten im Preis enthalten sein – sind es aber nicht bei jedem. (Worauf du achten musst, zeige ich dir weiter unten.)

Du mietest also – zumindest bei einem seriösen Anbieter – nicht irgendein Template, das du selbst zusammenklickst. Du bekommst eine maßgeschneiderte Website, die ein Profi für dich erstellt und betreut. Vereinfacht ausgedrückt: Du mietest das Ergebnis, nicht das Werkzeug.

Der Unterschied zum klassischen Agentur-Auftrag? Beim Kauf zahlst du einmalig einen hohen Betrag (oft 4.000–25.000 €), bist danach Eigentümer – aber auch für alles Weitere selbst verantwortlich. Hosting organisieren, Updates einspielen, Sicherheitslücken stopfen. Beim Mietmodell ist das alles inkludiert.

Und der Unterschied zum Baukasten wie Wix oder Jimdo? Du musst nichts selbst machen. Kein Drag-and-Drop, kein Template-Gefummel, keine Nächte vor dem Bildschirm. Dafür sieht das Ergebnis auch nicht so aus, als hätte es jemand am Sonntagabend zusammengeklickt.


Mieten vs. Kaufen vs. Baukasten – der ehrliche Kostenvergleich

Jetzt wird es konkret. Denn die meisten Vergleiche im Netz verschweigen die versteckten Kosten beim Kauf – und genau das verzerrt das Bild massiv.

Was eine gekaufte Website wirklich kostet

Die Realität ist: Der Kaufpreis ist nur die Spitze des Eisbergs. Dazu kommen jedes Jahr Hosting (60–500 €), Domain (10–20 €), SSL-Zertifikat (0–100 €), Wartung und Updates (600–3.000 €), und bei WordPress regelmäßige Plugin-Aktualisierungen, die jemand machen muss. Wenn nicht du, dann ein Freelancer – der auch nicht umsonst arbeitet.

Der Dreier-Vergleich über 3 Jahre

Baukasten (DIY)Website mietenAgentur-Kauf
Startkosten0 €0 €4.000–25.000 €
Monatliche Kosten20–180 €40–300 €0 € (Website ist „bezahlt”)
Wartung & Updates/JahrBereits enthaltenBereits enthalten960–3.000 €
Kosten nach 3 Jahren720–6.480 €1.440–10.800 €6.880–34.000 €
DesignTemplateIndividuellIndividuell
SEO-QualitätEingeschränktJe nach AnbieterJe nach Agentur
SupportTicket-SystemPersönlichOft kostenpflichtig
PageSpeedMäßig bis schlechtAnbieterabhängigAnbieterabhängig

Der eigentliche Aha-Moment liegt hier: Was du beim Mietmodell über 3 Jahre komplett bezahlst (1.440–10.800 €), ist oft weniger als das, was du bei einer Agentur-Website allein für Hosting und Wartung ausgibst (2.880–9.000 € über 3 Jahre). Den Kaufpreis hast du da noch gar nicht gezahlt.

Aber was bekommst du wirklich? Baukasten vs. Website mieten im Detail

Die reine Preistabelle oben erzählt nur die halbe Geschichte. Denn sie zeigt nicht, was du für dein Geld bekommst – und was nicht. Und genau da liegt der Punkt: Ein Baukasten wie Wix kostet in einem Business-tauglichen Tarif schon 40–180 € im Monat – und trotzdem machst du alles selbst.

Wix (Business)Jimdo (Grow Legal)Website mieten (Starter)
Reale Kosten inkl. Extras~ 53–76 €/Mo.~ 29–34 €/Moab 39 € — alles inklusive
Kosten nach 3 Jahren (realistisch)~ 1.908–2.736 €~ 1.044–1.224 €1.404 €
Domain inklusive1 Jahr gratis, danach kostenpflichtig1 Jahr gratis, danach kostenpflichtig✓ Dauerhaft
E-Mail Postfach✗ Extra (18–72 €/Jahr)✗ Extra (18–72 €/Jahr)✓ Inklusive
Datenschutzerklärung & ImpressumAuto-Generator (1 Jahr gratis, dann extra) — selbst einbinden & pflegenAuto-Generator inklusive — selbst einbinden & pflegen✓ Vom Profi erstellt
Wartung & Sicherheitsupdates✗ Plattform-seitig✗ Plattform-seitig✓ Aktiv betreut
Individuelles Design✗ Template✗ Template✓ Vom Profi
Professionelle Gestaltung✗ Du selbst✗ Du selbst✓ Vom Profi
SEO-Optimierung✗ Basis-Tools✗ Basis-Tools✓ Professionell
Persönlicher Ansprechpartner✗ Ticket-System✓ Persönlicher Support innerhalb von 24 Stunden✓ Persönlicher Support
Zeitaufwand für dich20–60+ Stunden20–60+ Stunden0 Stunden

Die unbequeme Wahrheit: Bei Wix Business zahlst du 40 € netto im Monat – und machst trotzdem alles selbst. Oder doch lieber 39 € im Monat und du bekommst bei einem guten Anbieter ein individuell gestaltetes Design vom Profi, professionelle SEO-Optimierung, laufende Wartung und einen persönlichen Ansprechpartner. Die Frage ist nicht, ob Miete „teurer” ist – sondern was du für dein Geld bekommst.

Und da sind die 20–60 Stunden deiner eigenen Arbeitszeit noch nicht eingerechnet, die du in den Baukasten steckst. Was ist deine Stunde wert? Bei 50 €/h sind das 1.000 €–3.000 € versteckte Kosten – die in keiner Baukasten-Preistabelle auftauchen.

Wann Kaufen trotzdem Sinn macht

Ich will dir nichts vormachen: Wenn du ein etabliertes Unternehmen mit IT-Abteilung und fünfstelligem Marketingbudget bist, dann kauf dir eine Website. Lass sie von einer Top-Agentur bauen. Aber wenn du gerade gründest, als Selbstständiger durchstartest oder einfach eine professionelle Online-Präsenz brauchst, ohne dafür einen Kredit aufzunehmen? Dann ist Mieten der smartere Weg.

Du willst wissen, was das konkret für dich kosten würde? → Pakete & Preise ansehen


Die 7 größten Vorteile einer Miet-Website

1. Null Startkosten – sofort loslegen

Das offensichtlichste Argument, aber auch das stärkste: Bei einem seriösen Anbieter zahlst du keinen Cent, bevor deine Website nicht steht. Keine Anzahlung, keine Einrichtungsgebühr, kein finanzielles Risiko. Gerade für Gründer und Selbstständige, die ihre Liquidität schonen müssen, ist das ein Game Changer. (Achtung: Nicht jeder Anbieter hält das auch ein – mehr dazu im Abschnitt zur Anbieterwahl.)

2. Planbare Fixkosten – keine bösen Überraschungen

Du weißt exakt, was dich deine Website jeden Monat kostet. Keine unerwartete Rechnung, weil ein Plugin-Update alles zerschossen hat. Kein Anruf vom Hoster, der plötzlich die Preise erhöht. Budgetsicherheit, Monat für Monat.

3. Steuerlich sofort voll absetzbar

Hier wird es spannend: Mietkosten sind bei gewerblicher Nutzung in der Regel voll als laufende Betriebsausgabe absetzbar – und zwar sofort, im selben Monat. Eine von einer Agentur gekaufte Website ist ein aktivierungspflichtiges immaterielles Wirtschaftsgut und muss laut OFD Frankfurt (Verfügung vom 22.03.2023) linear über 3 Jahre abgeschrieben werden. Das Ein-Jahres-Wahlrecht für Computer und Software gilt ausdrücklich nicht für Websites. Für deinen Steuerberater bedeutet das: Weniger Aufwand, besserer sofortiger Effekt auf deine Steuerlast. (Die Details für deine konkrete Situation klärst du natürlich mit ihm.)

4. Alles inklusive – du kümmerst dich um nichts

Hosting, SSL, Backups, Sicherheitsupdates, technische Wartung, DSGVO-Konformität, Cookie-Consent – alles im Paket. Du konzentrierst dich auf dein Business, nicht auf PHP-Updates oder Datenbankmigrationen. Genau so sollte es sein.

5. Professionelles Design – kein Baukasten-Look

Eine Miet-Website ist nicht Wix mit Preisschild. Bei einem guten Anbieter bekommst du ein individuell gestaltetes Design – responsive, modern, auf deine Marke zugeschnitten. Nicht eine von 10.000 Seiten, die alle gleich aussehen. (Worauf du bei der Anbieterwahl achten solltest, erfährst du weiter unten.)

6. Schneller online als du denkst

Während ein Agentur-Projekt oft 2–6 Monate dauert, stehen Miet-Websites in der Regel innerhalb von 1–4 Wochen. Zeit ist Geld – und potenzielle Kunden, die dich jetzt nicht finden, gehen zur Konkurrenz.

7. Geringes Risiko durch kurze Laufzeiten

Seriöse Anbieter bieten 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar. Kein 36-Monats-Knebelvertrag, kein Risiko. Wenn es nicht passt, gehst du. Und wenn du magst, kannst du die Website am Ende zu einem fairen Preis übernehmen.


Die Nachteile – und wie du sie umgehst

Ein Ratgeber, der nur Vorteile aufzählt, ist Werbung. Kein Ratgeber. Also die ehrlichen Nachteile:

Du bist nicht Eigentümer

Das ist der häufigste Einwand – und er ist berechtigt. Solange du mietest, gehört dir das technische Grundgerüst nicht. Deine Inhalte – Texte, Bilder, Videos – gehören dir natürlich immer. Aber das Design und der Code bleiben beim Anbieter.

Die Lösung: Achte darauf, dass dein Anbieter eine Übernahme-Option anbietet. Seriöse Anbieter lassen dich die Website zu einem fairen Preis kaufen, wenn du das Mietverhältnis beenden willst. Stell dir das vor wie eine Mietwohnung mit Kaufoption.

Langfristig teurer als einmaliger Kauf?

Rechnen wir: 149 € pro Monat × 36 Monate = 5.364 €. Dafür bekommst du bei einer günstigen Agentur auch eine gekaufte Website. Aber: Diese Rechnung ignoriert Hosting, Wartung, Updates und Support, die du beim Kauf selbst tragen musst (960–3.000 € pro Jahr). Rechne die realen Gesamtkosten – dann schrumpft der Unterschied massiv. Die komplette Zahlenaufstellung für alle Modelle findest du in meinem Kosten-Überblick.

Anbieterabhängigkeit

Was, wenn der Anbieter pleitegeht? Was, wenn du wechseln willst? Berechtigte Fragen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Technologie macht den Unterschied. Eine WordPress-Seite mit 47 Plugins und Custom-Theme ist schwerer zu migrieren als eine statische Website auf modernen Frameworks. Frag deinen Anbieter, wie ein Wechsel oder eine Übernahme technisch ablaufen würde – bevor du unterschreibst.


Für wen lohnt sich Website mieten? (Und für wen nicht)

Website mieten ist perfekt für dich, wenn …

  • du gründest oder dich selbstständig machst und dein Budget lieber in dein Kerngeschäft steckst
  • du Handwerker, Arzt, Anwalt, Coach oder Gastronom bist und eine professionelle Online-Präsenz brauchst, aber kein IT-Know-how hast
  • du schnell online sein musst – in Wochen, nicht in Monaten
  • du kein Risiko eingehen willst und erstmal testen möchtest, ob eine professionelle Website wirklich mehr Kunden bringt
  • du dich auf dein Business konzentrieren willst und keinen Bock auf Technik hast

Website mieten ist nichts für dich, wenn …

  • du einen komplexen Online-Shop mit Tausenden Produkten brauchst
  • du eine eigene IT-Abteilung hast, die sich um Wartung und Hosting kümmern kann
  • du maximale Kontrolle über jeden technischen Aspekt willst
  • dein Unternehmen so groß ist, dass eine einmalige Investition von 10.000+ € keine Rolle spielt

Ganz einfach: Wenn du eine professionelle Website brauchst, aber weder das Budget für eine Agentur noch die Zeit für einen Baukasten hast – dann ist Mieten dein Weg. Falls Agentur trotzdem für dich in Frage kommt, hab ich die realistischen Agentur-Preise hier aufgedröselt – inklusive der Folgekosten, die viele Angebote verschweigen.

Du hast dich in der oberen Liste wiedererkannt? → Schau dir an, was du für 39–299 € € netto/Monat bekommst


Was kostet eine Miet-Website wirklich?

Ich habe mir den deutschen Markt angeschaut. Die Preisspanne ist groß – und nicht jeder Euro ist gleich viel wert.

Die Preislandschaft in Deutschland

SegmentPreis pro MonatWas du bekommst
Budget19–39 €Oft stark eingeschränkt, vieles kostet extra, langer Support-Weg
Standard45–79 €Individuelles Design, SEO-Basics, solider Support
Premium80–179 €Mehrere Seiten, SEO-Erweitert, Priority-Support, erweiterte Features
High-End200–400 €Enterprise-Features, umfangreiche SEO-Betreuung, dedizierter Ansprechpartner

Was im Preis enthalten sein sollte

Ein seriöses Miet-Angebot beinhaltet mindestens: individuelles Webdesign, Hosting, SSL-Zertifikat, regelmäßige Backups, Sicherheitsupdates, DSGVO-konforme Grundeinrichtung und persönlichen Support. Wenn einer dieser Punkte fehlt oder extra kostet, ist das ein Warnsignal.


Worauf du bei der Anbieterwahl achten musst

Hier wird es ernst. Denn der Markt ist voll von Anbietern – und nicht alle spielen fair. Ich zeige dir die fünf wichtigsten Kriterien, auf die du achten solltest.

1. Vertragslaufzeit und Kündigungsbedingungen

Das ist der wichtigste Punkt. Manche Anbieter binden dich 24 oder sogar 36 Monate – mit automatischer Verlängerung. Das ist kein Mietmodell, das ist ein Knebelvertrag. Achte auf eine Mindestlaufzeit von maximal 12 Monaten und die Möglichkeit, danach monatlich zu kündigen.

2. Einrichtungsgebühren

„Website mieten ab 19 €” klingt verlockend – bis du die 299 € Einrichtungsgebühr im Kleingedruckten entdeckst. Seriöse Anbieter verzichten auf Setup-Kosten. Der Sinn des Mietmodells ist ja gerade, dass du keine hohe Anfangsinvestition hast.

3. Die Technologie dahinter

Fast der gesamte deutsche Markt für Miet-Websites basiert auf WordPress. Das ist nicht per se schlecht, aber es bringt bekannte Probleme mit sich – Plugin-Konflikte, Sicherheitslücken, langsame Ladezeiten, regelmäßiger Wartungsaufwand. WordPress hat übrigens einen Marktanteil von über 42 % aller Websites weltweit – es ist also der Standard, aber nicht automatisch die beste Wahl.

Moderne Alternativen wie statische Website-Generatoren liefern messbar bessere Performance. Frameworks wie Astro generieren statisches HTML – das Ergebnis: PageSpeed-Scores von 95–100 in allen vier Kategorien (Performance, Accessibility, Best Practices und SEO), Speed Index unter einer Sekunde. Zum Vergleich: Typische WordPress-Seiten landen laut HTTP Archive Web Almanac 2025 im Median bei einem Performance-Score von 41 (mobil) und 63 (desktop).

Du willst den Beweis? Diese Seite hier läuft auf Astro und steht bei 96/100 Mobile und 100/100 Desktop. Kannst du gerne selbst bei PageSpeed Insights checken.

Warum ist das wichtig? Weil Google die Ladegeschwindigkeit als Ranking-Signal nutzt. Kein primärer Faktor – Relevanz und Content sind wichtiger – aber bei sonst gleicher Qualität kann eine schnellere Website den Unterschied machen. Nicht die billigste Website gewinnt, sondern die, die performt.

4. Support und Erreichbarkeit

Ein Ticket-System mit 48 Stunden Antwortzeit? Nope. Du willst einen persönlichen Ansprechpartner, der auf deine Fragen antwortet – am besten am selben Tag. Frag vor Vertragsabschluss, wie der Support läuft. Gibt es eine direkte Telefonnummer oder E-Mail? Oder landest du in einer anonymen Queue?

5. Übernahme-Option

Was passiert, wenn du irgendwann aus dem Mietvertrag raus willst, aber deine Website behalten möchtest? Die besten Anbieter bieten eine faire Übernahme-Option – du kaufst die Website zu einem transparenten Preis und bist danach Eigentümer. Wenn ein Anbieter das nicht anbietet, solltest du genau hinschauen.

Kurzer Realitätscheck: Wenn du diese fünf Punkte als Checkliste nimmst, fallen die meisten Anbieter schon raus. Bei mir sind alle fünf Standard – 12 Monate Mindestlaufzeit, 0 € Setup, moderner Stack (Astro), persönlicher Support und faire Übernahme-Option. → Pakete ansehen


Fazit: Mieten ist kein Kompromiss – es ist eine bewusste Entscheidung

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine Website zu mieten ist nicht die „billige” Alternative zum Kaufen. Es ist ein anderes Modell – mit anderen Stärken, anderen Schwächen und für eine klar definierte Zielgruppe.

Wenn du schnell online sein willst, planbare Kosten brauchst und dich nicht um Technik kümmern möchtest, ist Mieten der smarte Weg. Nicht weil es perfekt ist, sondern weil es genau das Problem löst, das die meisten Gründer und Selbstständigen haben: kein Budget für eine Agentur, keine Zeit für einen Baukasten, aber den dringenden Bedarf an einer professionellen Online-Präsenz.

Achte auf faire Vertragsbedingungen, transparente Preise und moderne Technologie. Dann bekommst du für 109–300 € netto im Monat eine Website, die aussieht und performt wie eine, für die andere 5.000 € bezahlt haben.

Und falls du dich jetzt fragst: Ja, ich biete genau das an. Individuelles Design auf Astro-Basis, 0 € Startkosten, 12 Monate Mindestlaufzeit, in unter 7 Tagen online. Alles inklusive, keine versteckten Kosten. Wer Inhalte selbst pflegen will, bekommt auf Wunsch eine CMS-Anbindung (Storyblok, Sanity, Decap) obendrauf.

Kurze Ehrlichkeit am Rande: Falls du doch lieber einmal bezahlst und die Website danach selbst betreust, kein Problem – ich baue auch Festpreis-Projekte ab 1.500 €.


FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was kostet es, eine Website zu mieten?

Je nach Anbieter und Umfang zahlst du zwischen 19 und 400 € pro Monat. Ein solides Mittelfeld mit individuellem Design, Hosting und Support liegt bei 40–300 €. Achte darauf, ob die Preise netto oder brutto sind.

Ist eine gemietete Website steuerlich absetzbar?

Ja. Die monatlichen Mietkosten sind bei gewerblicher Nutzung in der Regel voll als Betriebsausgabe absetzbar – und zwar sofort, nicht über 3 Jahre verteilt wie bei einer gekauften Website (OFD Frankfurt v. 22.03.2023). Details zu deiner Situation klärt dein Steuerberater.

Wem gehört die gemietete Website?

Deine Inhalte – Texte, Bilder, Videos – gehören immer dir. Das technische Grundgerüst (Design, Code) bleibt in der Regel beim Anbieter. Seriöse Anbieter bieten eine Kaufoption, mit der du die Website nach Vertragsende zu einem fairen Preis übernehmen kannst.

Kann ich die Website später kaufen?

Bei vielen Anbietern ja. Achte vor Vertragsabschluss darauf, ob eine Übernahme-Option existiert und zu welchen Konditionen. Das sollte transparent im Vertrag stehen.

Wie lange dauert es, bis meine Miet-Website online ist?

Die meisten Anbieter schaffen es in 1–4 Wochen. Besonders schnelle Anbieter haben deine Website in unter 7 Tagen live – deutlich schneller als ein klassisches Agentur-Projekt, das oft 2–6 Monate dauert.

Was passiert, wenn ich kündige?

Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kannst du in der Regel monatlich kündigen. Deine Inhalte bekommst du zurück. Die Website selbst wird abgeschaltet, es sei denn, du nutzt eine Kaufoption. Deshalb ist die Übernahme-Möglichkeit so wichtig.

Website mieten oder Baukasten – was lohnt sich mehr?

Das kommt auf deine Prioritäten an. Ein Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) kostet 20–180 € monatlich – aber du machst alles selbst. Design, Texte, Technik, SEO. Dazu kommen 20–60 Stunden deiner eigenen Arbeitszeit. Wenn du die Zeit und das Know-how hast, ist das eine Option. Wenn nicht, bekommst du mit einer Miet-Website ein professionelles Ergebnis, ohne einen Finger krumm zu machen.

Ist Website-Miete auch für Vereine geeignet?

Absolut. Gerade Vereine haben selten das Budget für einen einmaligen Agentur-Auftrag, aber brauchen trotzdem eine anständige Online-Präsenz. Ein Starter-Paket ab 39 € monatlich (netto) ist für die meisten Vereine machbar – und spart den ehrenamtlichen Vorständen Stunden an Technik-Frust.

Was passiert, wenn der Anbieter pleitegeht?

Ein berechtigtes Bedenken. Die beste Absicherung: Wähle einen Anbieter, der auf moderne, portierbare Technologie setzt. Statische Websites (z. B. mit Astro oder Hugo) lassen sich im Notfall deutlich einfacher auf einen neuen Server umziehen als komplexe WordPress-Installationen mit Dutzenden Plugins und einer Datenbank.

Brauche ich technisches Wissen für eine Miet-Website?

Nein. Das ist ja der ganze Punkt. Dein Anbieter kümmert sich um Technik, Hosting, Updates und Sicherheit. Du lieferst die Inhalte – oder lässt auch das übernehmen, je nach Paket.

Kann ich Inhalte selbst pflegen?

Klar. Wenn du deine Texte, Bilder oder Blog-Beiträge selbst aktualisieren willst, bekommst du auf Wunsch eine CMS-Anbindung (Storyblok, Sanity oder Decap). Damit änderst du Inhalte über eine einfache Oberfläche, ohne dass jemand in den Code schauen muss.

Kann ich auch nur eine Homepage (Onepager) mieten?

Ja. Wer eine Homepage mieten will – also eine Einzelseite als digitale Visitenkarte – zahlt weniger als bei einer mehrseitigen Website. Das Einstiegspaket startet bei 39 € netto im Monat und reicht für die meisten Solo-Selbstständigen, Coaches oder Handwerker vollkommen aus.


Du willst eine professionelle Website, ohne Startkosten und ohne Technik-Stress? Schau dir meine Pakete an – ab 39 € netto/Monat, alles inklusive, individuell designt auf Astro-Basis, in unter 7 Tagen online.

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